Die grotesken Untoten

Sich windende Aaswürmer voraus!

Nur wenige Bewohner des Reichs Terrinoth haben sie vor dem Überfall Waiquars zu Gesicht bekommen: Aaswürmer, die Waiqars Armeen auf Schritt und Tritt folgen. Diese Monstren laben sich an den Überresten und Innereien, welche die Fleischweber der untoten Legionen ihnen zurücklassen. Aaswürmer sind für ihre Größe erstaunlich beweglich und werden von Wiederbelebten geritten. Mit ihren eitrigen Sekreten, welches sie auf ihre Opfer spucken, bevor sie sich mit ihren scherenartigen Mandibeln auf sie stürzen, können die Würmer nicht nur Rüstungen sondern auch Fleisch einfach auflösen. Dies ermöglicht es ihren Reitern, tödliche Ausfälle selbst gegen gut geschützte Ziele zu führen.

Die Raupen der Aaswürmer sind zwar Anfangs noch klein, doch ihre Magensäure ist deswegen nicht weniger ätzend. Waiquars grausame Aaswurm-Meister fanden heraus, dass die Raupen mit fast allem gefüttert werden konnten, sei es Stein, Metall oder Fleisch und Knochen. Während sie heranwachsen, nehmen die Raupen einige Eigenschaften dessen an, mit dem man sie füttert. Während eine Speise aus Innereien und Fleisch zu einer blutfarbenen Erscheinung führt, haben Aaswürmer, die sich von Knochen ernährten, einen bleichen, verkalkten Panzer. Manche von Waiquars hochangesehenen Hauptmännern reiten sogar auf Aaswürmern, die mit Kupfer oder gar mit Obsidian gefüttert wurden. Natürlich kommt es auch vor, dass Aaswürmer ihre wiederbelebten Hüter fressen, die sich um sie gekümmert haben.

Als Belagerungseinheiten mit großem Einfluss auf die Schlacht, gehören die Aasreiter zu den tödlichsten Truppen in Waiqars Bataillonen. In der Aasreiter-Erweiterung befinden sich zwei zusätzliche Aasreiter-Figuren – eine davon ist identisch mit der aus dem Grundspiel, während die andere ganz neu modelliert worden ist. Sie zeigt einen Aasreiter, der im Sattel stehend seine Lanze zum Stoß erhebt.

Ob ihr nun einen einzigen Aasreiter verwendet, der in die Flanke eures Gegners vorstoßen soll oder ihr mit bis zu 6 Aasreitern frontal in euren Gegner hineinrauscht: Ihr wollt mit Sicherheit das ekelhafte Sekret, das die Aaswürmer ausspucken, zu eurem Vorteil nutzen. Zuallererst können Aasreiter ihre Fertigkeits-Aktion nutzen, um Säure auf ein Ziel in Reichweite 1–5 zu speien, das sich nicht im Nahkampf befindet. Dadurch erhält das Ziel einen Pesthauch-Marker. Dieser Pesthauch-Marker stört nicht nur diese Einheit in der Schlacht. Eure Aasreiter können auch Energie ausgeben, um tödliche Wunden an dem verseuchten Ziel anzurichten. Wenn ihr einer Einheit mit sehr hoher Verteidigung gegenübersteht, wie zum Beispiel einem Runengolem, kann es sehr hilfreich für den Sieg sein, sich direkt durch seine Verteidigung zu ätzen.

Natürlich könnt ihr auch einen Aasreiter als zusätzliche Figur in eine Infanterie-Einheit integrieren, mit der Aufwertungskarte Front-Aasreiter. Diese Aufwertung erlaubt es euch, Energie auszugeben, um Todesstöße zu verteilen, falls der Verteidiger einen Pesthauch-Marker hat. Die Aufwertungskarte Aasreiter-Unterstützung fügt einem sich nicht im Nahkampf befindlichen Feind in Reichweite einen Pesthauch-Marker zu. Jede dieser Aufwertungen ist alleine schon stark – aber sie zu kombinieren, führt zu einer äußerst gefährlichen Mischung: Mit der einen Einheit wird der Feind angespuckt und mit der anderen niedergemäht.

Aus der in die Einheit der Wiederbelebten integrierten Position speit die Aasreiter-Unterstüzung giftige Galle auf Kari Geistjägerin.

Die Untoten ziehen die Lebenden zu sich ins Grab

Waiqar hat mit den Aasreitern eine sehr mächtige und furchteinflössende Einheit in seiner Armee. Bald könnt ihr mit der Aasreiter-Einheit-Erweiterung für das Runewars: Miniaturenspiel auch eure Truppen mit diesen Monstren verstärken.

Wenn ihr euch gerne mit anderen Spielern austauschen möchtet, euch von erfahrenen Bemalern Tipps und Tricks holen wollt, dann schaut doch einfach mal bei uns im Forum im Runewars-Bereich vorbei.

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